Das Breitbandportal ist ein modernes und digitales Tool für die schnellere Abwicklung von Genehmigungsanträgen für den Glasfaserausbau. Es bietet für Kommunen wie für Telekommunikationsunternehmen einen hohen Mehrwert: Unternehmen haben die Möglichkeit, ihre Anträge direkt aus der Planungssoftware ins Portal zu stellen und dort den Bearbeitungsstand zu verfolgen. Kommunen und Wegelastbauträger können Bescheide digital im System zustellen. So erhalten alle beteiligten Akteure eine rechtssichere, nutzerorientierte und durchgängig digitale Abwicklung. Dies vereinfacht und beschleunigt den Zustimmungsprozess und führt damit zu einer spürbar höheren Kosten- und Bearbeitungseffizienz.
Baden-württembergische Kommunen müssen für die Nutzung des Portals keinen kommunalen Beitrag leisten, weil das Land die Kosten übernimmt. Einen besonders großen Mehrwert erhalten die Städte und Gemeinden in der Region Stuttgart, weil unser Hauptinvestor Telekom als erstes Unternehmen sein internes Planungssystem „Camino“ bundesweit an das Breitband-Portal angebunden hat und bereits zahlreiche Anträge darüber abwickelt. Im nächsten Schritt muss es das Bestreben aller sein, dass sich in ihrem eigenen Interesse möglichst viele Kommunen der Region rasch am Portal beteiligen. Der erste Schritt dazu ist die Online-Registrierung, damit sie das Portal ohne Zeitverzug nutzen können.
Für eine Vorstellung des Portals wurden die Kommunen bereits zu einem Online-Workshop am 4. Februar 2026 eingeladen.
Das Breitband-Portal steht in mehrerer Hinsicht für effiziente und sinnvolle Verwaltung. Es funktioniert nach dem EFA-Prinzip: Die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz haben das System gemeinsam entwickelt und stellen es bundesweit zur Verfügung. Das Angebot wird aktuell von elf Ländern genutzt. So erhalten wir eine bundesweit einheitliche Lösung, die es aber den einzelnen Kommunen ermöglicht, eigene Nebenbestimmungen in das System zu integrieren.