Glasfaser für Haushalte und Gewerbe in Fellbach

Mehr als 1.800 Fellbacher Bürgerinnen und Bürger haben sich bislang für einen Glasfaser-Tarif entschieden. Auch rund 1.000 Fellbacher Unternehmen in den vier Gewerbegebieten erhalten bei Abschluss eines Vertrages Anschluss an das Gigabit-Hochgeschwindigkeitsnetz der Telekom.

Nun kann die zweite Phase des Glasfaser-Projekts beginnen. Die Telekom hat zusammen mit der Stadt Fellbach bereits mit den Detailplanungen und den Umsetzungen für den Glasfaserausbau begonnen. Übertragungsraten von bis zu 1 Gbit pro Sekunde sind für mehr als 10.500 Haushalte möglich. Das Angebot für Geschäftskunden reicht vom asymmetrischen 100 MBit/s-Glasfaseranschluss über den symmetrischen 1 GBit/s-Anschluss bis hin zu direkten Übertragungswegen mit Geschwindigkeiten von bis zu 100 GBit/s. Der Ausbau in Fellbach soll bis Ende Dezember 2020 abgeschlossen sein.

„Wir haben gemeinsam mit den Bürgern und Unternehmen einen wichtiges Ziel erreicht“, ist Fellbachs Oberbürgermeisterin Gabriele Zull überzeugt. Der Breitbandausbau in den Gewerbe- und der Wohngebieten entspricht dem heutigen und künftigen Bedarf. Arbeit und Wohnen sind nicht mehr strikt voneinander getrennt und auch im privaten Bereich nehmen digitale Anwendungen zu. Daher fanden in den vergangenen Monaten zahlreiche Veranstaltungen für Bürger und Unternehmen zum geplanten Glasfaserausbau in Fellbach statt. Für die Oberbürgermeisterin stand die gemeinsame Erschließung der Gewerbe- und Wohngebiete mit dem schnellen Internet im Vordergrund. „Ich freue mich, dass wir das jetzt zusammen angehen. Fellbach wird mit dem flächendeckenden Breitbandanschluss zukunftsfähig aufgestellt sein – eine sehr gute Nachricht“, stellt die Oberbürgermeisterin fest.

„Wir haben eine positive Ausbauentscheidung getroffen, da sich Oberbürgermeisterin Zull und die Stadtverwaltung sehr für den Glasfaserausbau und das Erreichen der Vorvermarktungsquote vor Ort eingesetzt haben. Bei der Ausbauvorbereitung wurde der Einsatz von alternativen Ausbaumethoden wie Trenching grundsätzlich bewilligt“, sagt Frank Bothe, Projektleiter Gigabit Region Stuttgart von der Telekom.